Ein Eco-Server ist startklar, sobald Weltgröße, Ports, Zugriffsrechte und Backups vor dem ersten Community-Beitritt geprüft sind. Dieser Guide führt dich vom gebuchten Server bis zum kontrollierten Verbindungstest. Entscheidend ist, welterzeugende Einstellungen vor dem Start festzulegen und spätere Änderungen nur mit einem aktuellen Backup vorzunehmen.

Eco: Zivilisations-Aufbau mit echter Ökosystem-Simulation

Eco (Strange Loop Games) unterscheidet sich von klassischen Survival-Titeln durch seine Wirtschafts- und Ökosystem-Simulation: Jeder Baum, den deine Community fällt, jede Mine, die sie öffnet, wirkt sich messbar auf das Ökosystem der Welt aus. Ziel der meisten Community-Runden ist es, gemeinsam eine funktionierende Zivilisation aufzubauen, bevor ein angekündigter Meteor die Welt bedroht — Kooperation, Berufsspezialisierung und eine funktionierende Wirtschaft sind dabei keine Nebensache, sondern der Kern des Spiels.

Ein eigener Server gibt deiner Community die volle Kontrolle über Weltgröße, Startbedingungen, Schwierigkeitsgrad und alle Regeln rund um Wirtschaft und Regierung (Letzteres behandelt der zweite Guide dieser Reihe).

Server bestellen

Für deinen eigenen Eco-Server wählst du das Spiel im Order-Wizard aus und stellst den passenden RAM ein. Eco-Server laufen im Rahmen von 6 bis 12 GB RAM, empfohlen sind 8 GB für rund 20 gleichzeitige Spieler — reicht deine Community darüber hinaus, kannst du jederzeit auf mehr RAM upgraden.

Eco Server mieten

Nach der Bestellung wird dein Server vollautomatisch bereitgestellt. Sobald der Status im Dashboard auf „läuft" wechselt, kannst du mit der Konfiguration beginnen.

Ports: Spiel und Web-Oberfläche

Ein Eco-Server belegt zwei Ports:

Port Zweck
3000 Spielverbindung (Client verbindet sich hierüber)
3001 Web-Oberfläche des Servers (Server-Status, Chat, teils Admin-Funktionen im Browser)

Beide Ports werden bei der Bestellung automatisch zugewiesen und im Panel unter den Verbindungsdetails angezeigt. Deine Spieler brauchen zum Verbinden nur die Adresse samt Spiel-Port (3000); die Web-Oberfläche unter Port 3001 ist optional und eignet sich, um den Serverstatus auch ohne laufenden Client zu prüfen.

Weltgröße und Startbedingungen

Beim Erstellen einer neuen Welt legst du im Panel unter anderem fest:

  • Weltgröße: kleinere Welten eignen sich für kompakte Gruppen und kurze Runden, größere Welten für langfristige Community-Projekte mit mehr Ressourcenverteilung.
  • Startpunkt der Meteor-Bedrohung: die klassische Eco-Prämisse mit einem drohenden Einschlag lässt sich aktivieren oder deaktivieren — deaktiviert spielt sich die Runde als reiner Aufbau ohne Zeitdruck.
  • Startressourcen und Schwierigkeit: wie hart der Einstieg ist (Werkzeugverschleiß, Hunger, Ressourcen-Dichte) stellst du über die Schwierigkeitsvoreinstellungen ein.

Diese Einstellungen wirken beim Welterstellen — änderst du sie nachträglich, gelten sie meist erst für neu generierte Bereiche der Karte, nicht rückwirkend für bereits erkundetes Terrain.

Servername und Beschreibung

Servername und eine kurze Beschreibung erscheinen in der öffentlichen Serverliste innerhalb des Spiels selbst — für offene Community-Server lohnt sich eine aussagekräftige Beschreibung (Regeln, Spielstil, ob Rollenspiel-Elemente wie eine Regierung erwartet werden) direkt hier, statt Spieler erst nach dem Beitritt zu informieren.

Admins und Whitelist

Trage im Panel vertrauenswürdige Spieler als Server-Admins ein, bevor du den Server öffentlich bewirbst — Admin-Rechte erlauben unter anderem das Eingreifen bei Wirtschafts- oder Regierungsstreitigkeiten, die auf einem lebendigen Eco-Server erfahrungsgemäß aufkommen. Für geschlossene Runden (z. B. mit einer festen Freundesgruppe) aktivierst du zusätzlich eine Whitelist, sodass nur eingetragene Spielernamen beitreten können.

Backups und geplante Neustarts

Eco-Welten wachsen mit fortschreitender Spielzeit spürbar in der Dateigröße — richte deshalb frühzeitig automatische Backups über die geplanten Aufgaben im Webpanel ein. Ein regelmäßiger, geplanter Neustart (etwa nächtlich) hält außerdem die Serverperformance stabil, ohne dass ein Admin manuell eingreifen muss.

Verbinden

Deine Spieler verbinden sich über die im Panel angezeigte Adresse samt Spiel-Port (3000) direkt aus dem Hauptmenü von Eco. Eine eigene Subdomain machst du dir dabei zunutze, um die Adresse leicht merkbar an deine Community weiterzugeben, statt eine reine IP-Adresse zu teilen.

Offizielle Quelle und Kontrolle

Die offizielle Eco-Wiki zur Servereinrichtung dokumentiert die Standardports 3000/UDP und 3001/TCP, den Speicherort der Konfiguration sowie die Wirkung von Weltgenerator-Änderungen. Bei einem gemieteten Server bleiben dennoch die im Panel zugewiesenen Ports maßgeblich. Prüfe nach jeder Änderung den Serverstart und einen Beitritt mit einem normalen Spieleraccount.

FAQ

Muss ich für Eco immer die Ports 3000 und 3001 eintragen?

Nein. Das sind die dokumentierten Standardports. Bei Hosting-Plattformen können andere Ports zugewiesen sein. Verwende deshalb immer die Verbindungsdaten aus deinem Panel und teile nur den dort ausgewiesenen Spiel-Port mit deinen Spielern.

Wann muss ich eine neue Welt erzeugen?

Änderungen an Weltgröße oder Weltgenerator wirken nicht zuverlässig auf bereits erzeugte Gebiete. Sichere die bestehende Welt und erzeuge nur dann eine neue, wenn du diese grundlegenden Parameter wirklich ändern möchtest.

Warum greift meine Whitelist nicht?

Die offizielle Eco-Dokumentation weist darauf hin, dass Whitelist-Einträge eine SLG-ID oder Steam64-ID benötigen. Ein sichtbarer Spielername allein reicht nicht. Prüfe außerdem, ob dein Serverpasswort und die Whitelist-Konfiguration gemeinsam korrekt gesetzt sind.

Was sichere ich vor einem Eco-Update?

Sichere mindestens Weltstand und Konfiguration. Prüfe nach dem Update zuerst den Serverstart und einen Testbeitritt, bevor du die Community wieder freigibst. Bei Problemen kannst du so auf den vorherigen Stand zurückkehren.

Fazit

Mit RAM passend zur Spielerzahl, den beiden richtig konfigurierten Ports, einer durchdachten Weltgröße und aktiven Backups steht einem stabilen Eco-Server nichts im Weg. Wie deine Community die Wirtschaft und eine Regierung darauf aufbaut, behandelt der zweite Teil dieser Reihe.

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