Mojang hat mit Minecraft Bedrock 1.26.33.2 die nächste Ausbaustufe der 26.33-Hotfix-Reihe veröffentlicht. Das Update löst 1.26.33.1 ab und richtet sich — wie bei Hotfixes üblich — an Stabilität statt an neue Inhalte. Für dich als Server-Betreiber ist so ein Release trotzdem relevant: Bedrock-Clients auf Handy, Konsole und Windows aktualisieren sich automatisch, und dein Server sollte mit der Client-Version Schritt halten.
Was ist neu in Minecraft Bedrock 1.26.33.2
Die 26.33-Hotfix-Reihe adressiert laut Mojang Probleme, die nach dem letzten großen Update aufgefallen sind. Der offizielle Bedrock-Changelog-Bereich nennt für die Reihe unter anderem einen Fix für Texture-Bleeding bei Custom Blocks, das bei automatischer Block-Face-UV-Zuweisung mit zu klein geratenen Texturen auftreten konnte — relevant vor allem für Server, die eigene Ressourcen-Packs oder Addons mit Custom Blocks einsetzen. Mojang rollt solche Hotfixes plattformweise aus; es kann also einen Moment dauern, bis das Update auf jedem Gerät angekommen ist. Die vollständigen, versionsgenauen Details findest du im verlinkten Changelog-Bereich.
Server-Kompatibilität
| Setup | Was bedeutet 1.26.33.2 dafür? |
|---|---|
| Bedrock-Server (BDS) | Update empfohlen, sobald die Clients auf 1.26.33.2 sind |
| Java-Server mit Geyser-Crossplay | Kein BDS-Update nötig — ein aktuelles Geyser übernimmt die neuen Clients |
| Reine Java-Server ohne Crossplay | Nicht betroffen |
Der wichtigste Punkt: Bedrock ist strikt versionsgekoppelt. Clients auf einer neueren Version können auf einem veralteten Bedrock-Server oft nicht mehr joinen. Da sich die Clients automatisch aktualisieren, entsteht die Lücke immer auf der Server-Seite — und genau die schließt du mit dem Update. Anders als in der Java-Welt gibt es für Bedrock keine etablierten Kompatibilitäts-Plugins, die mehrere Versionen gleichzeitig bedienen; der Server-Stand ist die einzige Stellschraube, und die liegt bei dir.
So aktualisierst du deinen Server bei game-serverhosting
- Backup erstellen: Sichere deine Welten über den Backups-Tab im Server-Panel.
- Versions-Switch öffnen: Im Panel wählst du unter den Server-Einstellungen den Versions-Switch und stellst die neue Bedrock-Version ein.
- Bestätigen und neu starten: Der Server zieht die neue Version und startet neu — deine Welten und Einstellungen bleiben erhalten.
- Kurz gegenprüfen: Nach dem Neustart einmal selbst joinen. Fertig.
Betreibst du einen Java-Server mit Bedrock-Crossplay, musst du nichts an der Minecraft-Version ändern — halte lediglich Geyser aktuell, das bei game-serverhosting auf jedem Minecraft-Server vorinstalliert ist.
FAQ
Verlieren meine Spieler beim Update Fortschritt?
Nein. Das Update betrifft die Server-Software, nicht deine Weltdaten. Mit dem vorherigen Backup bist du zusätzlich abgesichert.
Müssen meine Spieler etwas tun?
In der Regel nicht — Bedrock-Clients aktualisieren sich auf allen Plattformen automatisch. Da Mojang plattformweise ausrollt, kann der Zeitpunkt je nach Gerät leicht variieren.
Was passiert, wenn ich das Update auslasse?
Sobald die Clients deiner Spieler neuer sind als dein Server, kann es zu Join-Problemen kommen. Hotfix-Updates zeitnah einzuspielen ist deshalb die sicherste Route.
Betrifft der Hotfix auch mein Java-Crossplay-Setup?
Nur indirekt: Dein Java-Server bleibt unverändert, aber Geyser sollte aktuell sein, damit es die neuen Bedrock-Clients korrekt bedient.
Ich nutze Custom Blocks per Addon — ist der Fix für mich relevant?
Ja, genau für solche Setups nennt der offizielle Changelog den Texture-Bleeding-Fix. Nach dem Update sollten betroffene Blöcke wieder sauber gerendert werden.
Wie bleibe ich über künftige Bedrock-Updates auf dem Laufenden?
Mojang veröffentlicht Hotfixes typischerweise ohne lange Vorankündigung. Zwei einfache Routinen genügen: Behalte den offiziellen Changelog-Bereich im Blick — und schau regelmäßig in unseren News-Bereich, in dem wir serverrelevante Releases wie dieses für dich einordnen. So verpasst du kein Update, das deine Spieler betrifft.