Aktualisiere LuckPerms mit der Datei für die Plattform, auf der das Plugin tatsächlich läuft. Ein Velocity-Download gehört nicht auf einen Paper-Server. Sichere vorher die Berechtigungsdaten und die Konfiguration und prüfe nach dem Update mit einem normalen Spieleraccount, ob Gruppen und Rechte unverändert wirken.

Plattform und Speicherort feststellen

Notiere zuerst, wo LuckPerms installiert ist: auf dem Minecraft-Server, dem Proxy oder auf mehreren Komponenten. Prüfe die gestartete Plattform und die Version im Log. Verlasse dich nicht nur auf den Dateinamen einer irgendwann hochgeladenen JAR.

Kontrolliere anschließend die konfigurierte Speicherung der Berechtigungen. Bei einer externen Datenbank liegt der maßgebliche Datenbestand nicht zwingend im Plugin-Ordner. Ein reines Dateibackup dieses Ordners kann deshalb unvollständig sein. Behandle Zugangsdaten aus der Konfiguration vertraulich und füge sie nicht in öffentliche Fehlerberichte ein.

Backup vor dem Austausch

Sichere die bisherige Plugin-Datei, die Konfiguration und den tatsächlich genutzten Berechtigungsdatenbestand. Verwende für die Daten einen passenden Export- oder Datenbank-Backup-Ablauf und prüfe, ob du die Sicherung wieder lesen kannst. Notiere den Zeitpunkt und welche Server oder Proxys denselben Bestand verwenden.

Für einen kleinen Test reichen vorab dokumentierte Beispiele: ein normaler Spieler ohne Sonderrechte, ein Mitglied einer benannten Gruppe und ein Konto mit einer gezielten Zusatzberechtigung. Notiere das erwartete Verhalten. Vergib für den Test keine globalen Wildcard-Rechte und keine pauschalen OP-Rechte; damit würdest du Berechtigungsfehler verdecken.

Update in einem Wartungsfenster

  1. Wähle den Download für deine tatsächliche Plattform über die offizielle LuckPerms-Seite.
  2. Prüfe die dort genannten Voraussetzungen und Hinweise zum Wechsel von deiner bisherigen Version.
  3. Beende die betroffene Server- oder Proxy-Komponente sauber.
  4. Tausche die Plugin-Datei aus; lasse Konfiguration und Datenspeicherung bestehen, sofern die konkrete Update-Anleitung keine Migration verlangt.
  5. Starte die Komponente und kontrolliere das Log auf Lade- und Speicherfehler.
  6. Teste die zuvor dokumentierten Berechtigungsfälle.

Aktualisiere bei mehreren Komponenten kontrolliert und dokumentiere deren Versionsstände. Leite aus einem neuen Proxy-Build keine pauschale Upgrade-Anweisung für sämtliche Minecraft-Server ab.

Ergebnis prüfen

Teste nicht ausschließlich mit deinem Administratorkonto. Prüfe mit einem gewöhnlichen Spieler, ob erlaubte Befehle weiterhin funktionieren und verbotene Aktionen weiterhin abgewiesen werden. Wenn du unterschiedliche Berechtigungen je Server oder Welt verwendest, wiederhole den Test in genau diesen Zusammenhängen.

Ein grüner Start allein genügt nicht: Der Server kann erreichbar sein, während eine Datenbankverbindung oder eine Berechtigungsregel anders wirkt als erwartet. Notiere Plattform, Plugin-Version, Testergebnis und gegebenenfalls die erste relevante Fehlermeldung.

Sicherer Rückweg

Stoppe bei unerwarteten Berechtigungen weitere administrative Änderungen und prüfe zuerst die Plattformdatei sowie die Speicheranbindung. Verwende die gesicherten Daten für einen kontrollierten Wiederherstellungstest. Spiele nicht blind einen älteren Datenbankstand ein, wenn inzwischen andere Server korrekte Änderungen in denselben Bestand geschrieben haben.

Häufige Fragen

Ist die zuletzt veröffentlichte Datei immer richtig? Nein. Plattform, Voraussetzungen und konkrete Release-Hinweise müssen passen.

Reicht der Plugin-Ordner als Backup? Nur wenn er auch den tatsächlich verwendeten Datenbestand vollständig enthält. Prüfe die Speicheranbindung.

Muss ich Rechte nach jedem Update neu anlegen? Ein reguläres Update ist kein Anlass, deine Gruppen vorsorglich neu aufzubauen. Prüfe zuerst Datenbestand und Fehlermeldungen.

Primärquellen