Für Pixelmon auf NeoForge brauchst du die passende LuckPerms-Mod, eine gesicherte Datenquelle und einen echten Spielerbeitritt ohne OP. Der dokumentierte Test zeigt einen Unterschied zwischen 5.4.140 und 5.4.150 in genau dieser Kombination. Ein fehlerfreier Loaderstart allein bestätigt die Rechtefunktion nicht.

Stand dieses Guides: 27. September 2026. Getestet auf einem eigenen Server mit The Pixelmon Modpack 9.4.1 (Minecraft 1.21.1, NeoForge 21.1.248, 6 GB RAM). Aussagen aus dem Pixelmon-Wiki oder der LuckPerms-Dokumentation kennzeichnen wir als solche.

Warum LuckPerms bei Pixelmon eine Mod ist und kein Plugin

Auf Paper- oder Spigot-Servern ist LuckPerms ein Plugin. Pixelmon läuft seit Version 9.3.0 laut Wiki nur noch auf NeoForge, und NeoForge lädt keine Plugins, sondern Mods. Du brauchst deshalb die NeoForge-Fassung von LuckPerms, die in den Ordner mods gehört. Die lp-Befehle funktionierten auf unserem NeoForge-Testserver wie gewohnt; wie Gruppen und Vererbung allgemein funktionieren, erklärt LuckPerms: Rechte einrichten.

Pixelmon nutzt dafür die Rechte-Schnittstelle von NeoForge. In der Mod-Datei stehen Verweise auf diese Schnittstelle, und laut Pixelmon-Wiki werden alle Rechte seit dem 1.20.2-Zweig über den Loader registriert. Laut Wiki ist Arclight ab Pixelmon 9.2.4 nicht mehr kompatibel, der Umweg über Plugins fällt damit weg.

Die passende LuckPerms-Version

Für The Pixelmon Modpack 9.4.1, Minecraft 1.21.1 und NeoForge 21.1.248 haben wir am 27. September 2026 LuckPerms-NeoForge-5.4.150.jar mit einem echten Spielerbeitritt geprüft. Modrinth kennzeichnet diese Datei als Minecraft 1.21.4; der Filter für 1.21.1 zeigt stattdessen 5.4.140, die bei unserem Spielerbeitritt abstürzte. Das ist eine gezielt geprüfte Kombination, keine allgemeine Freigabe anderer LuckPerms- oder Loader-Versionen. Das LuckPerms-Projekt dokumentiert denselben Fehler.

LuckPerms gehört nur auf den Server. Laut Modrinth wird es auf dem Client nicht unterstützt und auf dem Server benötigt. Deine Mitspieler müssen ihr Modpack also nicht ändern.

LuckPerms installieren

  1. Den Server im Panel stoppen und die vorhandene LuckPerms-Konfiguration sichern.
  2. Die oben verlinkte Datei LuckPerms-NeoForge-5.4.150.jar herunterladen. SHA-1: fe155d730150d7ee4d707916ed23efe99fdeaac3.
  3. Eine vorhandene 5.4.140-Datei aus mods entfernen oder ihre Endung zu .jar.disabled ändern. Nur eine aktive LuckPerms-Datei behalten und 5.4.150 hochladen.
  4. Den Server starten und anschließend einen echten Spieler ohne OP beitreten lassen.

Die folgenden Startzeilen stammen aus der älteren Konsolenprüfung vom 24. September 2026 mit 5.4.140. Sie sind historische Messwerte und belegen keinen funktionierenden Spielerbeitritt:

  • LuckPerms v5.4.140 und Loading storage provider... [H2]
  • Successfully enabled. nach rund 26 Sekunden für LuckPerms selbst
  • Done (24.088s)! für den ganzen Server
  • Successfully initialized permission handler luckperms:permission_handler

Die Handler-Zeile zeigt, dass NeoForge LuckPerms für die Rechteprüfung verwendet. Sie schließt einen Fehler beim späteren Spielerbeitritt nicht aus. Der damalige Gesamtstart dauerte rund 68 Sekunden. LuckPerms speichert seine Daten standardmäßig in H2 (storage-method = "h2" in config/luckperms/luckperms.conf).

Ein fliegendes Pokémon über einem Fluss mit Sonnenblumen, im Hintergrund ein Dorf – eigene Aufnahme aus The Pixelmon Modpack, das Pokémon wurde per Befehl gesetzt
Ein fliegendes Pokémon über einem Fluss mit Sonnenblumen, im Hintergrund ein Dorf – eigene Aufnahme aus The Pixelmon Modpack, das Pokémon wurde per Befehl gesetzt

Die ersten Befehle in der Konsole

Die folgende Tabelle dokumentiert die Konsolenprüfung vom 24. September 2026 mit 5.4.140. In der Konsole schreibst du Befehle ohne Schrägstrich, im Spiel mit /. Der erneute lp info-Aufruf am 27. September bestätigte 5.4.150, NeoForge 1.21.1-21.1.248, H2 und einen verbundenen Spieler.

Befehl Ergebnis auf dem Testserver
lp info Version 5.4.140, Plattform NeoForge, Server-Version 1.21.1-21.1.248, Speicher H2
lp creategroup pxtest „pxtest was successfully created.“
lp group pxtest permission set pixelmon.command.checkspawns true Knoten für die Gruppe gesetzt, Kontext global
lp group pxtest permission set pixelmon.command.dolegendaryspawn false Knoten ausdrücklich verneint
lp group pxtest permission info alle gesetzten Knoten der Gruppe
lp group pxtest permission check <knoten> für einen gesetzten Knoten „Result: true“ mit Begründung
lp listgroups alle Gruppen
lp deletegroup pxtest Gruppe wieder gelöscht

Schickst du mehrere lp-Befehle kurz nacheinander ab, reiht LuckPerms sie ein („Another command is being executed, waiting for it to finish…“) und arbeitet sie der Reihe nach ab. Das ist kein Fehler.

Mit lp user <spieler> parent add <gruppe> fügst du eine Gruppe hinzu, ohne andere Gruppen zu entfernen. Am 27. September haben wir einen verbundenen Spieler ohne OP der Testgruppe zugeordnet; die Konsole bestätigte die Vererbung und permission check das geerbte PC-Recht.

Welche Rechte-Knoten Pixelmon 9.4.1 kennt

Mit lp tree pixelmon zeigt LuckPerms alle Knoten, die es unter pixelmon kennt. Der Befehl lädt den Baum auf den Paste-Dienst von LuckPerms hoch und gibt einen Link aus. Auf unserem Testserver umfasste er:

Gruppe von Knoten Anzahl Aufbau
Befehle 69 pixelmon.command.<befehl>
Befehle auf andere Spieler 69 pixelmon.command.<befehl>.other
Spawn-Prüfung je Typ 13 pixelmon.checkspawns.<typ>
Werkzeuge und Sonderrechte 8 zum Beispiel pixelmon.chisel.use, pixelmon.spawner.use, pixelmon.npceditor.use, pixelmon.pokemoneditor.use

Die 13 Typen für die Spawn-Prüfung heißen: caverock, curry, fishing, forage, grass, headbutt, legendary, megaboss, normal, rocksmash, seaweed, sweetscent und tallgrass. Laut Pixelmon-Wiki braucht /checkspawns den Grundknoten und mindestens einen Typ-Knoten.

Wichtig, falls du nach Wiki-Listen arbeitest: Das Wiki nennt auch Knoten für Geld überweisen, Geld geben, Forschung und das Sammelkarten-Spiel. Auf unserem 9.4.1-Server gab es dafür keine Knoten, obwohl die Befehle laut Hilfe existieren. Für /charms nennt der Versionshinweis zu 9.4.0 stattdessen die OP-Stufe 2. Außerdem heißt ein Knoten, den das Wiki mit pixelmon.commands. beginnen lässt, auf dem Server pixelmon.command.resetpokestats. Verlass dich auf lp tree pixelmon auf deinem eigenen Server.

Im Spiel geprüft: Befehlsfreigabe ohne OP

Ein echter Java-Client ohne OP öffnete am 27. September den PC und erhielt die Ausgabe von /checkspawns normal. Auf dieser Kombination aus Pixelmon 9.4.1, NeoForge 21.1.248 und LuckPerms 5.4.150 wertet LuckPerms auch command.<befehl> aus. pixelmon.command.pc = true allein machte /pc nicht verfügbar. Unsere funktionierende Testgruppe erhielt:

lp group spieler permission set command.pc true
lp group spieler permission set pixelmon.command.pc true
lp group spieler permission set command.checkspawns true
lp group spieler permission set pixelmon.command.checkspawns true
lp group spieler permission set pixelmon.checkspawns.normal true

Beim Wechsel auf command.pc = false wurde /pc abgewiesen; nach Rückkehr auf true öffnete der PC wieder. Dagegen sperrte pixelmon.command.pc = false allein den PC bei weiterhin erlaubtem command.pc nicht. Verlasse dich für diese Version deshalb nicht allein auf den Pixelmon-Knoten. Mit command.dolegendaryspawn = false und pixelmon.command.dolegendaryspawn = false wurde auch der legendäre Spawn-Befehl abgewiesen. OP blieb während der Prüfung leer.

Gib nur einzelne benötigte Befehle frei. Ein pauschales command.* kann Verwaltungsbefehle öffnen. Prüfe jede Freigabe und Sperre mit einem Spieler ohne OP; mit lp verbose on und anschließend lp verbose off siehst du die tatsächlich abgefragten Knoten in der Konsole.

Beispiel: drei Gruppen

Die PC-Freigabe, die normale Spawn-Abfrage und die oben beschriebene Sperre wurden im Spiel geprüft. Die übrigen Gruppen und Befehle sind Vorschläge; ihr Zweck ist aus den Namen abgeleitet und noch nicht im Spiel bestätigt.

Gruppe Knoten Zweck dem Namen nach
Spieler command.pc + pixelmon.command.pc eigene Boxen öffnen
Spieler command.checkspawns + pixelmon.command.checkspawns + pixelmon.checkspawns.normal sehen, was in der Nähe erscheinen kann
Spieler pixelmon.command.spectate laufenden Kämpfen zuschauen
Moderator pixelmon.command.endbattle festhängende Kämpfe beenden
Moderator pixelmon.command.battlelog Kampfprotokoll ansehen
Moderator pixelmon.command.pokeheal.other das Team anderer Spieler heilen
Admin pixelmon.command.spawning Spawner an- und ausschalten
Admin pixelmon.command.dolegendaryspawn legendären Spawn-Versuch auslösen
Admin pixelmon.checkspawns.legendary Zeit und Chance des nächsten legendären Versuchs sehen

So legst du das an:

  1. lp creategroup spieler, lp creategroup moderator, lp creategroup admin
  2. Für jede Zeile der Tabelle: lp group <gruppe> permission set <knoten> true
  3. Damit Moderatoren auch die Spieler-Rechte haben, laut LuckPerms-Dokumentation: lp group moderator parent add spieler, ebenso lp group admin parent add moderator
  4. Spieler zuordnen: lp user <spieler> parent add spieler
  5. Kontrolle: lp group <gruppe> permission info und für einzelne Knoten lp group <gruppe> permission check <knoten>

Für die geprüfte Kombination sperrst du einen Befehl gezielt über command.<befehl> = false. Beim PC haben wir die Sperre und die erneute Freigabe ohne OP geprüft. Ein verneinter Pixelmon-Knoten allein verhinderte hier die PC-Öffnung nicht; siehe die Prüfung oben.

Was /checkspawns legendary genau anzeigt und wie du die legendären Spawns selbst einstellst, zeigt Legendäre Spawns und Spawnraten einstellen.

Was ohne LuckPerms gilt

Welche OP-Stufe Pixelmon 9.4.1 ohne Rechte-Mod für welchen Befehl verlangt, konnten wir weder aus der Mod-Datei noch aus dem Wiki verlässlich ablesen. Belegt ist nur /charms mit Stufe 2. Wenn du nicht willst, dass Spieler raten müssen, was sie dürfen, ist LuckPerms der saubere Weg.

FAQ

Welche LuckPerms-Version brauche ich für Pixelmon auf 1.21.1? Unsere konkret geprüfte Kombination ist Pixelmon 9.4.1 mit NeoForge 21.1.248 und LuckPerms-NeoForge 5.4.150. Obwohl diese Datei auf Modrinth als 1.21.4 markiert ist, funktionierte unser echter Spielerbeitritt. 5.4.140 startete, scheiterte aber beim Einloggen.

Müssen meine Mitspieler LuckPerms installieren? Nein. Laut Modrinth wird LuckPerms auf dem Client nicht unterstützt und nur auf dem Server benötigt.

Kann ich das LuckPerms-Plugin für Paper nehmen? Nein. Pixelmon läuft auf NeoForge, und dort gehört die NeoForge-Mod von LuckPerms in den Ordner mods.

Woher weiß ich, welche Knoten es gibt? Mit lp tree pixelmon auf deinem Server. Auf unserem Server mit 9.4.1 waren es 69 Befehle, jeweils mit einem Zusatzknoten für andere Spieler, 13 Typen für die Spawn-Prüfung und 8 Werkzeug-Knoten.

Warum finde ich einen Knoten aus dem Wiki nicht? Für einige Befehle gibt es in 9.4.1 keinen eigenen Knoten, und ein Knoten heißt anders als im Wiki. Maßgeblich ist, was dein Server anzeigt.

Braucht der Server mit LuckPerms mehr RAM? Wir bieten Pixelmon mit 6 GB an. Den RAM-Bedarf von LuckPerms allein haben wir nicht gemessen; der Start dauerte mit LuckPerms einige Sekunden länger.

Weiterlesen

Wer von einer älteren Pixelmon-Version umzieht, liest vorher Pixelmon-Welt auf 1.21.1 übernehmen. Ob Pixelmon oder Cobblemon zu deiner Runde passt, zeigt Cobblemon vs. Pixelmon. Weitere Packs vergleicht Die besten Minecraft-Modpacks für den eigenen Server.

Quellen und Prüfstand

Prüfstand: Die Konsolen- und Knotenprüfung vom 24. September 2026 verwendete 5.4.140. Am 27. September haben wir auf einem neuen eigenen Testserver mit The Pixelmon Modpack 9.4.1 (Minecraft 1.21.1, NeoForge 21.1.248, Angebot 6 GB) den echten Spielerbeitritt geprüft: Fehler mit 5.4.140, erfolgreicher Beitritt und Starter-Auswahl mit 5.4.150, keine OP-Rechte. Die ältere Tabelle bleibt als historischer Beleg erhalten.

  • Testserver: Startzeilen im Log, lp info, lp creategroup, lp group … permission set mit true und false, permission info, permission check, lp listgroups, lp deletegroup und der Knotenbaum aus lp tree pixelmon.
  • LuckPerms-Version: Modrinth, LuckPerms (historische Konsolenprüfung 5.4.140; aktuell geprüfter Spielerbeitritt 5.4.150, siehe oben).
  • LuckPerms-Befehle: LuckPerms-Wiki, Parent Commands (parent add).
  • Pixelmon-Rechte: Pixelmon-Wiki, Commands (Knotenliste, Grund- und Typknoten bei /checkspawns, Sperren per Verneinung), Pixelmon-Wiki, Version history 1.20.2 (Rechte über den Loader registriert), Pixelmon-Wiki, Version History 1.21.1 (/charms mit OP-Stufe 2).
  • Loader: Pixelmon-Wiki, Server-Installation (NeoForge seit 9.3.0, Arclight ab 9.2.4 nicht kompatibel).
  • Nicht gemessen: die übrigen Beispielbefehle, die vollständigen Moderator- und Admin-Gruppen, der Web-Editor und die Standard-OP-Stufen je Befehl.
  • Bild: eigene Aufnahme aus The Pixelmon Modpack ohne Shader, das Pokémon wurde per Befehl gesetzt.

Eine Rechtefreigabe am tatsächlichen Spieler prüfen

Bestätige zuerst Plattform, LuckPerms-Version und Speicher über lp info. Teste danach mit einem normalen Account sowohl einen erlaubten Pixelmon-Befehl als auch eine bewusst gesperrte Adminaktion. Für typbezogene Befehle können Grund- und Unterknoten gemeinsam nötig sein; ein gesetzter Gruppenknoten allein bestätigt noch keine Spielerprüfung. Halte direkte Rechte, Vererbung und Kontext fest. Bei einem Capability-Fehler sichere erste Meldung und Versionssatz, bevor du Dateien austauschst. Bewahre H2- beziehungsweise externe Daten separat; eine passende neue Moddatei ersetzt keine Sicherung der bestehenden Gruppen und Spielerzuordnungen.