Mit Geyser und Floodgate können Bedrock-Spieler einem Java-basierten Minecraft-Server beitreten, wenn Serveradresse, Bedrock-Port und Plugin-Status stimmen. Bei game-serverhosting sind beide Komponenten für Minecraft-Server bereits vorgesehen; du musst vor allem die richtigen Verbindungsdaten weitergeben und den erfolgreichen Start des Servers prüfen.
Java und Bedrock auf einem Server
Crossplay zwischen Java Edition auf dem PC und Bedrock Edition auf Handy, Konsole oder Windows-App ist praktisch, wenn deine Gruppe nicht auf derselben Minecraft-Edition spielt. Technisch bleibt dein Server ein Java-Server, während Geyser die Verbindung von Bedrock-Clients ermöglicht. Floodgate ergänzt das Setup, damit Bedrock-Spieler ohne separates Java-Konto beitreten können, sofern die Serverkonfiguration das erlaubt.
Die offizielle GeyserMC-Dokumentation beschreibt Geyser als Proxy, der Minecraft: Bedrock Edition Clients mit Minecraft: Java Edition Servern verbindet: Dokumentation bei geysermc.org. Für Floodgate dokumentiert GeyserMC die Anmeldung von Bedrock-Spielern ohne Java-Konto: Dokumentation bei geysermc.org. Diese Aussage bezieht sich auf die Funktionsweise der Projekte, nicht auf eine Garantie, dass jedes Plugin, jede Mod oder jede Spielmechanik editionsübergreifend identisch funktioniert.
Bei game-serverhosting sind Geyser und Floodgate auf Minecraft-Servern bereits vorinstalliert. Das passt zu einem kostenpflichtigen Hosting-Setup mit technischer Kontrolle, Support und nachvollziehbaren Betriebsabläufen: Du musst nicht erst Serverdateien manuell hochladen, Ports suchen oder Plugin-Versionen zusammenstellen, sondern kannst die Verbindung strukturiert prüfen.

Voraussetzungen
Bevor du Bedrock-Spieler einlädst, sollten diese Punkte erfüllt sein:
- Der Minecraft-Server ist bei game-serverhosting erstellt und vollständig gestartet.
- Geyser und Floodgate werden in der Plugin- oder Statusansicht als vorhanden beziehungsweise geladen angezeigt.
- Du kennst die Server-Adresse aus den Verbindungsdetails.
- Du gibst Bedrock-Spielern den Bedrock-Port
19132, nicht den Java-Port. - Java-Spieler verwenden weiterhin den Java-Port
25565, sofern in deinen Verbindungsdetails nichts anderes steht.
Die Port-Angaben 25565 für Java und 19132 für Bedrock sind die hier relevante Standardkonfiguration aus dem bestehenden Setup. Entscheidend sind aber immer die Verbindungsdetails deines konkreten Servers, weil Hosting-Umgebungen Ports sichtbar ausweisen und je nach Produktkonfiguration abbilden können.
Schritt 1: Minecraft mit Crossplay bestellen
Schon bei der Bestellung wählst du Minecraft als Spiel aus. Geyser und Floodgate werden beim Provisioning automatisch eingerichtet, ohne dass du selbst Plugin-Dateien installieren musst. Starte den Server nach der Bereitstellung einmal vollständig, damit die Plugin- und Statusansichten verlässliche Informationen anzeigen.
Was machen Geyser und Floodgate?
- Geyser übersetzt das Bedrock-Protokoll in Richtung Java-Server, damit Bedrock-Spieler beitreten können.
- Floodgate erlaubt Bedrock-Spielern den Beitritt ohne Java-Konto, wenn es passend mit Geyser eingerichtet ist.
Das bedeutet nicht, dass Bedrock und Java in jedem Detail gleich sind. Unterschiede bei Menüs, Eingaben, Skins, Ressourcenpaketen oder einzelnen Plugin-Funktionen können weiterhin auftreten. Plane Crossplay deshalb als gemeinsame Spielmöglichkeit, nicht als vollständige Gleichsetzung beider Editionen.
Schritt 2: Den Bedrock-Port finden
Java-Spieler verbinden sich über Port 25565, Bedrock-Spieler über Port 19132 (UDP). Beide Ports findest du in der Verbindungsdetails-Karte deines Servers.

Gib Bedrock-Spielern die Server-Adresse zusammen mit dem Bedrock-Port 19132. Achte darauf, dass du nicht versehentlich den Java-Port weitergibst. Ein häufiger Fehler ist, Bedrock-Spielern dieselben Daten wie Java-Spielern zu schicken. Die Adresse kann gleich sein, der Port ist für Bedrock aber der entscheidende Unterschied.
Schritt 3: Als Bedrock-Spieler verbinden
In der Bedrock Edition gehst du auf Server → Server hinzufügen und trägst die Server-Adresse sowie Port 19132 ein. Danach erscheint dein Server in der Liste und ist joinbar, sofern Server, Port und Plugins korrekt laufen.
Für eine saubere Prüfung verbindest du am besten zuerst einen Java-Client und anschließend einen Bedrock-Client. So erkennst du, ob ein Problem den gesamten Server betrifft oder nur den Bedrock-Zugang. Wenn Java-Spieler beitreten können, Bedrock-Spieler aber nicht, liegt der Fehler meist bei Port, Edition, Geyser/Floodgate-Status oder der konkreten Bedrock-Eingabe.
Ergebnis prüfen
Nach der Einrichtung sollte Folgendes funktionieren:
- Java-Spieler sehen den Server über die Java-Verbindungsdaten.
- Bedrock-Spieler speichern denselben Server mit Port
19132. - Der Serverstatus ist online und nicht mehr im Startvorgang.
- Geyser und Floodgate sind in der Plugin- oder Statusansicht geladen.
- Bedrock-Spieler landen auf dem Java-Server und können mit Java-Spielern gemeinsam spielen.
Wenn du mehrere Spiele betreibst, lohnt sich eine einheitliche Dokumentation deiner Serverdaten. Für andere Koop-Setups findest du vergleichbare Struktur in unserem Guide zu Valheim Server mieten und einrichten oder im V Rising Server mieten und einrichten Guide. Die Spiele sind anders, aber die Grundlogik bleibt ähnlich: klare Verbindungsdaten, kontrollierter Serverstart und nachvollziehbare Fehlerprüfung.
Troubleshooting
Bedrock-Spieler finden den Server nicht
Prüfe zuerst, ob die Server-Adresse exakt übernommen wurde und ob als Port 19132 eingetragen ist. In Bedrock muss der Bedrock-Port verwendet werden. Der Java-Port 25565 ist für Java-Clients gedacht und führt bei Bedrock-Verbindungen typischerweise nicht zum gewünschten Ergebnis.
Der Server startet, aber Bedrock kann nicht joinen
Warte, bis der Server vollständig gestartet ist, und kontrolliere dann die Plugin- oder Statusansicht. Geyser und Floodgate müssen geladen sein. Wenn ein Neustart nötig ist, führe ihn kontrolliert aus und teste danach erneut mit einem Bedrock-Client.
Java-Spieler kommen hinein, Bedrock-Spieler nicht
Dann ist der Java-Server grundsätzlich erreichbar. Konzentriere dich auf Bedrock-spezifische Punkte: Port 19132, Bedrock Edition statt Java Edition, korrekt gespeicherte Adresse und aktiver Geyser/Floodgate-Status. Prüfe außerdem, ob der Spieler versehentlich ein Leerzeichen oder eine alte Adresse gespeichert hat.
Einzelne Funktionen wirken zwischen Java und Bedrock unterschiedlich
Das kann trotz erfolgreichem Crossplay vorkommen. Geyser verbindet Bedrock-Clients mit Java-Servern, ersetzt aber nicht jede editionsspezifische Eigenheit. Teste wichtige Plugins, Rechte und Spielmechaniken mit beiden Editionen, bevor du sie deiner Gruppe als festen Ablauf vorgibst.
Zusammenfassung
Crossplay ist bei game-serverhosting ohne manuelle Plugin-Installation möglich: Geyser und Floodgate sind vorinstalliert, der Bedrock-Port 19132 steht in den Verbindungsdetails, und Bedrock-Spieler verbinden sich über Server hinzufügen in der Bedrock Edition. Für einen stabilen Ablauf prüfst du Serverstart, Plugin-Status, Adresse und Port getrennt, bevor du die Daten an deine Gruppe weitergibst.
Du betreibst lieber einen reinen Bedrock-Server statt eines Java-Servers mit Crossplay? Dann lohnt sich der Vergleich PocketMine oder BDS? Minecraft Bedrock Server-Software im Vergleich – wir bieten beide Varianten an.
Wenn du neben Minecraft weitere Server planst, helfen dir auch unsere Anleitungen zu Terraria Server mieten und Multiplayer einrichten und zu TeamSpeak 3 Rechte und Gruppen einrichten, etwa für begleitende Kommunikation und Gruppenorganisation.
Prüfung, Grenzen und sicherer Rückweg
Die Anleitung „Bedrock-Crossplay einrichten – Mit Geyser & Floodgate gemeinsam spielen“ gilt für den im Artikel beschriebenen Servertyp und den zum Prüfzeitpunkt sichtbaren Versionsstand. Menünamen, verfügbare Versionen, Mod- oder Plugin-Kompatibilität und benötigte Ressourcen können nach Updates abweichen. Übertrage deshalb keine Werte ungeprüft auf eine andere Spiel-, Loader- oder Serverversion.
Erstelle vor Änderungen an Welt, Spielstand, Konfiguration oder Erweiterungen ein Backup der betroffenen Dateien. Ändere anschließend nur einen zusammengehörigen Schritt und prüfe ihn mit derselben Client- und Serverversion, mit der du später spielen möchtest.
| Prüfpunkt | Erwartetes Ergebnis | Abbruch und Rückweg |
|---|---|---|
| Serverstart | Der Server erreicht ohne neue Fehlermeldung den betriebsbereiten Zustand. | Bei Startfehlern Änderung zurücknehmen und das letzte Backup einspielen. |
| Verbindungstest | Ein Testkonto kann über die im Panel angezeigte Adresse verbinden. | Bei Versions- oder Verbindungsfehlern Version, Port und Freigaben erneut abgleichen. |
| Funktionstest | Die konkret geänderte Funktion arbeitet, ohne bestehende Welt- oder Spieldaten zu beschädigen. | Bei Nebenwirkungen Server stoppen und gesicherte Dateien wiederherstellen. |
Ein erfolgreicher Einzeltest ist keine Leistungs- oder Verfügbarkeitsgarantie. Weltgröße, Mods, Plugins, Spielerzahl, Netzwerkweg und gleichzeitige Last können das Ergebnis verändern. Dokumentiere Version, Änderung und Testergebnis, damit du spätere Abweichungen nachvollziehen kannst.
FAQ
Können Java- und Bedrock-Spieler wirklich gemeinsam spielen?
Ja, mit Geyser können Bedrock-Spieler einem Java-Server beitreten. Floodgate ergänzt das Setup, damit Bedrock-Spieler ohne Java-Konto joinen können, wenn die Serverkonfiguration entsprechend aktiv ist.
Welchen Port müssen Bedrock-Spieler verwenden?
Bedrock-Spieler verwenden den Bedrock-Port 19132. Java-Spieler nutzen den Java-Port 25565. Maßgeblich sind immer die Verbindungsdetails deines Servers.
Muss ich Geyser und Floodgate selbst installieren?
Bei game-serverhosting sind Geyser und Floodgate für Minecraft-Server bereits vorinstalliert. Du solltest trotzdem nach dem Start prüfen, ob beide Komponenten in der Plugin- oder Statusansicht geladen sind.
Brauchen Bedrock-Spieler ein Java-Konto?
Mit Floodgate können Bedrock-Spieler ohne Java-Konto beitreten. Das setzt voraus, dass Floodgate korrekt aktiv ist und zusammen mit Geyser läuft.
Warum funktioniert ein Plugin bei Bedrock anders als bei Java?
Crossplay verbindet die Editionen, macht sie aber nicht identisch. Manche Java-Plugins oder Spielmechaniken können sich für Bedrock-Spieler anders verhalten. Teste wichtige Funktionen deshalb mit beiden Clients.