Viele Plugins arbeiten nicht für sich allein. Premium-Plugins prüfen beim Start einen Lizenzschlüssel, Anbindungen an Discord, Telegram oder VK brauchen ein Token (eine Art Passwort für einen Bot oder eine Schnittstelle), Sprachchat-Plugins öffnen einen eigenen Netzwerk-Port, und manche laden Bibliotheken oder Datenbanken aus dem Internet nach. Fehlt eines davon oder wird es abgelehnt, schreibt das Plugin eine Meldung ins Log. Meist fällt nur die Funktion dieses Plugins aus; in einem Fall hält das Plugin den Server absichtlich an.

Jeder Abschnitt unten behandelt eine Meldung. Die vollständige Meldung findest du in der Konsole oder unter Dateien in logs/latest.log, die Konfiguration der Plugins unter plugins/<Plugin>/. Lege vor Änderungen daran unter Sicherungen eine Sicherung an. Schlüssel und Tokens sind geheim: Zeig sie niemandem und schneide sie aus Screenshots heraus.

DonutShop lehnt den Lizenzschlüssel ab

So sieht die Meldung aus:

[DonutShop]             DONUTSHOP ERROR
[DonutShop] The licensing server rejected this key.

Was dahintersteckt: DonutShop ist ein Shop-Plugin, das beim Start seinen Lizenzschlüssel beim Lizenzserver des Autors prüft. Diese Prüfung ist beim letzten Start gescheitert. Auch ein eingetragener, nicht leerer Wert kann ungültig, abgelaufen oder für eine andere Installation ausgestellt sein. Der Minecraft-Server kann dabei weiterlaufen, aber DonutShop steht nicht zuverlässig zur Verfügung: Spieler können sich auf den Shop nicht verlassen.

So behebst du es:

  1. Besorge oder prüfe den kostenlosen Lizenzschlüssel über die offizielle Projektseite von DonutShop auf Modrinth.
  2. Öffne unter Dateien die Konfiguration von DonutShop (plugins/DonutShop/config.yml) und trage den Schlüssel bei license-key ein. Setze ihn in Anführungszeichen, ohne Leerzeichen davor oder dahinter.
  3. Speichere die Datei und starte den Server neu.
  4. Sieh in der Konsole nach: Erst wenn der Banner „DONUTSHOP ERROR“ beim neuen Start nicht mehr erscheint, ist der Fehler behoben.

Gut zu wissen: Hast du den Schlüssel von einem anderen Server übernommen, hol dir für diesen Server einen eigenen.

LibreLogin stoppt den Server: Bibliothek lässt sich nicht laden

So sieht die Meldung aus:

[LibreLogin] Failed to load libraries, stopping server to prevent damage
… Failed to download library <Bibliothek>

Was dahintersteckt: LibreLogin ist ein Anmelde-Plugin, über das sich Spieler mit Passwort einloggen. Beim Start lädt es Bibliotheken nach, also Programmteile, die es nicht selbst mitbringt, darunter PacketEvents. Klappt dieser Download nicht, hält LibreLogin den Server absichtlich an, statt halb funktionsfähig weiterzulaufen. Der Server startet also nicht, bis das Problem gelöst ist.

So behebst du es:

  1. Starte den Server einmal neu. War die Download-Quelle nur kurz nicht erreichbar, klappt es oft beim nächsten Versuch.
  2. Aktualisiere LibreLogin unter Plugins auf die neueste Fassung für deine Server-Software. Ist PacketEvents bei dir als eigenes Plugin installiert, aktualisiere es ebenfalls.
  3. Starte neu und prüfe in der Konsole, ob die Bibliotheken jetzt geladen werden.
  4. Erscheint die Meldung bei jedem Start, erreicht der Server die Download-Adresse nicht. Das kann am Internetzugang, an der Namensauflösung (DNS, sie übersetzt Adressen in IP-Nummern) oder an der Adresse selbst liegen. Kommst du nicht weiter, öffne ein Ticket und nenne die Uhrzeit der Meldung.

Gut zu wissen: Wie du Plugins aktualisierst und austauschst, zeigt Minecraft Plugins installieren und verwalten.

Simple Voice Chat verwirft Sprachpakete

So sieht die Meldung aus:

[voicechat] Packet queue has <Anzahl> packets
[voicechat] Dropping voice chat packets!

Was dahintersteckt: Simple Voice Chat überträgt Sprache zwischen Spielern, die sich im Spiel nahe sind. Die Meldung heißt: Der Sprachchat kommt mit der Verarbeitung nicht hinterher, Sprachpakete stauen sich in einer Warteschlange oder werden verworfen. Der Grund ist ein gerade überlasteter Server mit niedrigen TPS (Ticks pro Sekunde, der Takt von Minecraft; normal sind 20) oder hoher CPU-Last. Spieler hören dann abgehackte oder fehlende Sprache. Der Server selbst läuft weiter.

So behebst du es:

  1. Finde heraus, was die Last erzeugt, zum Beispiel mit spark: spark: Lag auf dem Minecraft-Server finden und verstehen.
  2. Senke die Sichtweite (view-distance) und die Simulationsweite (simulation-distance) in den Einstellungen oder in server.properties. So lädt der Server weniger Chunks, also Weltabschnitte von 16 × 16 Blöcken.
  3. Verringere die Zahl der Entities (Kreaturen, Tiere, liegende Gegenstände) an einzelnen Orten und prüfe Plugins, die viel Last erzeugen.
  4. Reicht das nicht, wechsle unter Einstellungen & Abo → Plan zu mehr Leistung.

Gut zu wissen: Einzelne Meldungen kurz nach dem Start oder beim Erkunden neuer Gebiete sind unbedenklich, solange sie wieder aufhören.

Simple Voice Chat bekommt seinen UDP-Port nicht

So sieht die Meldung aus:

[voicechat] Failed to run voice chat at UDP port <Port>
[voicechat] Disabling Simple Voice Chat

Was dahintersteckt: Simple Voice Chat überträgt Sprache über einen eigenen UDP-Port. UDP ist das Netzwerkverfahren für schnelle Echtzeitdaten wie Sprache. Der eingestellte Port gehört nicht zu deinem Server oder ist bereits belegt, etwa weil noch der Standardwert aus der Plugin-Anleitung eingetragen ist. Ohne Port schaltet sich der Sprachchat ab; das Spiel selbst läuft normal weiter.

So behebst du es:

  1. Öffne unter Dateien die Datei plugins/voicechat/voicechat-server.properties. Läuft Simple Voice Chat bei dir als Mod, liegt sie unter config/voicechat/voicechat-server.properties.
  2. Setze port auf die Portnummer deines Servers. Dein Spielport ist für TCP und UDP freigegeben.
  3. Speichere die Datei und starte den Server neu.
  4. Prüfe in der Konsole, ob die Meldung ausbleibt, und teste den Sprachchat im Spiel.

Ausführlich: Simple Voice Chat auf dem Minecraft-Server einrichten.

Gut zu wissen: Einen UDP-Port kann immer nur ein Programm öffnen. Nutzt schon ein anderes Plugin denselben Port, etwa Geyser für Bedrock-Spieler, braucht eines von beiden einen anderen Port, der deinem Server zugewiesen ist.

Discord-Plugin hat kein gültiges Bot-Token

So sieht die Meldung aus:

[DiscordSRV] No bot token has been set in the config; a bot token is required to connect to Discord.
[DiscordSRV] The bot token is invalid
[EssentialsDiscord] An error occurred while logging into Discord

Was dahintersteckt: Discord-Plugins wie DiscordSRV oder EssentialsX Discord melden sich mit einem eigenen Bot bei Discord an. Dafür brauchen sie das Token des Bots, eine lange Zeichenfolge, die wie ein Passwort wirkt. In der Konfiguration steht keins, oder Discord lehnt das eingetragene ab, etwa weil es inzwischen zurückgesetzt wurde. Die Discord-Anbindung bleibt dann aus, der Minecraft-Server läuft normal weiter.

So behebst du es:

  1. Lege im Discord Developer Portal eine Anwendung mit Bot an oder wähle deinen vorhandenen Bot. Kopiere im Bereich „Bot“ das Token oder erzeuge ein neues.
  2. Öffne unter Dateien die config.yml des Plugins, etwa plugins/DiscordSRV/config.yml, und trage das Token ein (bei DiscordSRV im Feld BotToken).
  3. Lade den Bot auf deinen Discord-Server ein, falls noch nicht geschehen.
  4. Speichere die Datei und starte den Server neu.

Gut zu wissen: Steht hinter „could not connect to Discord because:“ ein Hinweis auf Intents, schalte im Developer Portal beim Bot die verlangten „Privileged Gateway Intents“ ein. Ist ein Token öffentlich geworden, setze es dort zurück und trage das neue ein.

Plugin kann die Länderdatenbank nicht herunterladen

So sieht die Meldung aus:

[AuthMe] Could not download GeoLiteAPI database [FileNotFoundException]: plugins/AuthMe/GeoLite2-Country.mmdb (No such file or directory)

Was dahintersteckt: Manche Plugins, etwa AuthMe, ordnen IP-Adressen einem Land zu. Dafür laden sie eine Länderdatenbank herunter, meist GeoLite2 des Anbieters MaxMind. Dieser Download ist gescheitert. Das Plugin läuft weiter; nur länderabhängige Funktionen wie Landsperren bleiben inaktiv, solange die Datenbank fehlt.

So behebst du es:

  1. Meist ist das ein vorübergehendes Problem der Gegenstelle. Der nächste Neustart versucht den Download erneut; du musst nichts sofort tun.
  2. Bleibt die Meldung über mehrere Starts, sieh in die Konfiguration des Plugins unter plugins/<Plugin>/. Oft braucht das Plugin für den Download einen eigenen Lizenzschlüssel, und die Konfiguration nennt das Feld dafür.
  3. Trage den Schlüssel ein, speichere und starte den Server neu.

Gut zu wissen: Nutzt du keine länderabhängigen Funktionen, kannst du die Meldung ignorieren. Anmeldung und alle übrigen Funktionen des Plugins arbeiten trotzdem.

DonutShop ist ohne Lizenzschlüssel gesperrt

So sieht die Meldung aus:

[DonutShop]             DONUTSHOP LOCKED
[DonutShop] No license key is set in config.yml.
[DonutShop] Then run: /link <your-key>

Was dahintersteckt: DonutShop startet nur mit einem Lizenzschlüssel. In seiner config.yml ist keiner eingetragen, deshalb bleibt der Shop gesperrt. Der Schlüssel ist kostenlos, du musst ihn dir aber einmal beim Autor holen. Der Minecraft-Server selbst ist davon nicht betroffen.

So behebst du es:

  1. Hol dir beim Plugin-Autor den kostenlosen Schlüssel. Den Weg dorthin, einen Discord-Link, nennt die Meldung in den Zeilen rund um den Banner.
  2. Führe /link <dein-schlüssel> aus, wie es die Meldung vorgibt, oder trage den Schlüssel in plugins/DonutShop/config.yml ein.
  3. Starte den Server neu.
  4. Prüfe in der Konsole, ob der Banner „DONUTSHOP LOCKED“ verschwunden ist.

Gut zu wissen: Erscheint danach „DONUTSHOP ERROR“, wurde der Schlüssel abgelehnt. Dann hilft der Abschnitt zur abgelehnten DonutShop-Lizenz weiter.

VK-Token des Plugins wird abgelehnt

So sieht die Meldung aus:

com.vk.api.sdk.exceptions.ApiAuthException: User authorization failed (5): User authorization failed: invalid access_token (4).

Was dahintersteckt: Manche Plugins binden VK an, das soziale Netzwerk VKontakte. Dafür brauchen sie ein Zugriffstoken, eine Art Passwort für die Schnittstelle. VK hat das eingetragene Token abgelehnt („invalid access_token“), es ist also ungültig, abgelaufen oder widerrufen. Die VK-Funktionen des Plugins sind deaktiviert, der übrige Server läuft normal.

So behebst du es:

  1. Erzeuge bei VK ein neues Zugriffstoken mit den Rechten, die das Plugin verlangt. Welche das sind, steht in der Anleitung des Plugins.
  2. Öffne unter Dateien die Konfiguration des Plugins unter plugins/<Plugin>/ und ersetze das alte Token durch das neue.
  3. Speichere die Datei und starte den Server neu.
  4. Prüfe in der Konsole, ob die Meldung ausbleibt.

Gut zu wissen: Welches Plugin betroffen ist, zeigt der Stacktrace darunter, also die eingerückten Zeilen mit at …. Neben com.vk.api taucht dort der Paketname des Plugins auf.

Plugin kann sein Resourcepack nicht bereitstellen

So sieht die Meldung aus:

java.io.IOException: HTTP 403 dla http://<Adresse>/<Pack>.zip
Failed to start resourcepack server: Server is not publicly reachable on <Adresse>:<Port>

Was dahintersteckt: Manche Plugins liefern Spielern ein eigenes Resourcepack aus. Dafür laden sie es von einer Adresse herunter, bauen es selbst zusammen oder starten einen kleinen eingebauten Webserver, von dem die Spieler es abrufen. Einer dieser Schritte ist gescheitert. Spieler bekommen das Pack dann nicht, und Texturen oder Funktionen, die davon abhängen, fehlen. Der Server läuft weiter.

So behebst du es:

  1. Lies den HTTP-Status in der Meldung: 403 heißt Zugriff verweigert, 404 heißt Datei nicht gefunden.
  2. Öffne die Pack-Adresse aus der Plugin-Konfiguration im Browser. Sie muss direkt die ZIP-Datei herunterladen und darf keine Vorschau- oder Anmeldeseite zeigen.
  3. Korrigiere die Adresse oder lade das Pack an einen Ort hoch, der es öffentlich ausliefert.
  4. Nutzt das Plugin einen eingebauten Webserver, trage dort nur einen Port ein, der deinem Server im Panel zugewiesen und öffentlich erreichbar ist.
  5. Starte den Server neu.

Plugin braucht einen API-Schlüssel für einen fremden Dienst

So sieht die Meldung aus:

Please set your <Dienst> API key
Get your API key from: https://<Anbieter>/…
accessToken=MISSING

Was dahintersteckt: Das Plugin arbeitet mit einem fremden Dienst zusammen, etwa für Statistiken oder eine Anbindung an eine Webseite. Dafür braucht es einen API-Schlüssel oder Zugangsdaten. Ein API-Schlüssel ist eine Kennung, mit der sich das Plugin beim Dienst ausweist. In der Konfiguration fehlt er. Bis er eingetragen ist, funktioniert das Plugin nicht; der übrige Server läuft weiter.

So behebst du es:

  1. Lies die Meldung: Sie nennt meist Dienst, Datei und Feld, oft auch die Adresse, unter der du den Schlüssel bekommst („Get your API key from:“).
  2. Lege beim Dienst ein Konto an und erzeuge dort den Schlüssel.
  3. Öffne unter Dateien die genannte Datei unter plugins/<Plugin>/ und trage den Schlüssel ein. Die Datei ist meist im YAML-Format, bei dem die Einrückung mit Leerzeichen die Struktur bestimmt; ändere sie nicht und setze den Wert in Anführungszeichen.
  4. Speichere die Datei und starte den Server neu.

Gut zu wissen: Meldet das Plugin danach, dass es die Datei nicht lesen kann, hilft Konfigurationsdatei eines Plugins ist fehlerhaft weiter.

Premium-Plugin findet keinen gültigen Lizenzschlüssel

So sieht die Meldung aus:

No License Key Found!
Please enter a valid key in license.yml
Authentication failed! API key is invalid

Was dahintersteckt: Das Plugin ist ein Premium-Plugin oder braucht einen Schlüssel vom Anbieter und findet in seiner Konfiguration keinen gültigen. Es deaktiviert sich dann ganz oder schaltet einzelne Funktionen ab. Der Server läuft weiter, nur ohne die Funktionen dieses Plugins.

So behebst du es:

  1. Such den Schlüssel aus deinem Kauf heraus, etwa im Konto auf der Seite, auf der du das Plugin gekauft hast, oder frag beim Anbieter nach.
  2. Öffne unter Dateien die Datei, die die Meldung nennt, meist plugins/<Plugin>/license.yml oder plugins/<Plugin>/config.yml, und trage den Schlüssel ein.
  3. Speichere die Datei und starte den Server neu.
  4. Hast du keinen Schlüssel, entferne das Plugin unter Plugins, statt es dauerhaft mit Fehlern laufen zu lassen.

Gut zu wissen: Lade Premium-Plugins nur von der offiziellen Verkaufsseite. Fassungen aus inoffiziellen Quellen, bei denen die Lizenzprüfung entfernt wurde, enthalten nicht selten Schadsoftware.

Telegram-Bot des Plugins startet nicht

So sieht die Meldung aus:

Error removing old webhook

Was dahintersteckt: Ein Plugin mit Telegram-Anbindung meldet sich beim Start mit einem Bot bei Telegram an. Dabei entfernt es zuerst einen alten Webhook, also eine hinterlegte Adresse, an die Telegram neue Nachrichten schicken würde. Das ist gescheitert, meist weil das Bot-Token ungültig ist oder Telegram gerade nicht erreichbar war. Die Telegram-Funktion bleibt aus, der Minecraft-Server läuft normal weiter.

So behebst du es:

  1. Öffne in Telegram den Chat mit @BotFather und lass dir für deinen Bot das Token anzeigen oder ein neues erzeugen.
  2. Öffne unter Dateien die Konfiguration des Plugins unter plugins/<Plugin>/ und ersetze das Token. Kopiere es vollständig, ein Bot-Token beginnt mit einer Zahl und einem Doppelpunkt.
  3. Speichere die Datei und starte den Server neu.
  4. Prüfe in der Konsole, ob die Meldung ausbleibt.

Gut zu wissen: Erscheint die Meldung nur einmal und beim nächsten Start nicht mehr, war Telegram kurz nicht erreichbar. Dann musst du nichts ändern.

Plugin bekommt keinen eigenen Netzwerk-Port

So sieht die Meldung aus:

Failed to bind to /<Adresse>:<Port>
[PlasmoVoice] Failed to start the udp server

Was dahintersteckt: Manche Plugins öffnen einen eigenen Netzwerk-Port, etwa für einen Sprachchat wie Plasmo Voice oder für eine Webseite mit Karte oder Statistik. Die eingestellte Adresse oder der Port ist auf deinem Server nicht verfügbar: Der Port ist ihm nicht zugewiesen, schon belegt, oder in der Konfiguration steht eine feste IP-Adresse, die der Server so nicht nutzen kann. Die Funktion des Plugins bleibt aus, der übrige Server läuft weiter.

So behebst du es:

  1. Öffne unter Dateien die Konfiguration des Plugins unter plugins/<Plugin>/ und such die Einträge für Port und Adresse.
  2. Trage einen Port ein, der deinem Server im Panel zugewiesen und noch frei ist.
  3. Lass die Adresse leer oder setze 0.0.0.0. Das bedeutet: auf allen Netzwerkanschlüssen des Servers erreichbar.
  4. Speichere die Datei, starte den Server neu und prüfe in der Konsole, ob die Meldung ausbleibt.

Gut zu wissen: Einen Port kann immer nur ein Programm öffnen. Nutzen zwei Plugins denselben, braucht jedes einen eigenen. Mehr zu Ports: Minecraft-Ports und Verbindungsfehler prüfen.

Plugin oder Zusatzdienst bekommt seinen Port nicht

So sieht die Meldung aus:

[<Plugin>] Failed to start HTTP server: Address already in use
java.net.BindException: Address already in use

Was dahintersteckt: Ein Plugin oder ein Zusatzdienst wie Sprachchat, eine eigene Webseite, Query oder RCON will einen eigenen Port öffnen, der schon belegt ist. Oft steht in seiner Konfiguration der Spielport, und den hat der Server beim Start schon selbst geöffnet. Der Server läuft normal weiter und Spieler können beitreten, nur diese eine Funktion bleibt aus.

So behebst du es:

  1. Lies in der Konsole den Namen in eckigen Klammern vor der Meldung, etwa [<Plugin>]. In der Server-Gesundheit steht er unter „Betroffenes Plugin bzw. Dienst“.
  2. Öffne unter Dateien die Konfiguration unter plugins/<Plugin>/ und such den Eintrag für den Port. Bei Query und RCON sind das query.port und rcon.port in der server.properties.
  3. Trag einen Port ein, der nicht der Spielport ist und den kein anderes Plugin nutzt. Alle Ports deines Servers zeigt der Reiter Ports.
  4. Für Simple Voice Chat und weitere bekannte Plugins richten die Assistenten unter Plugins einen freien Port automatisch ein.
  5. Speichere die Datei, starte den Server neu und prüfe in der Konsole, ob die Meldung ausbleibt.

Gut zu wissen: Ein Neustart allein hilft nicht, solange in der Konfiguration derselbe Port steht. Mehr zu Ports: Minecraft-Ports und Verbindungsfehler prüfen.

Deine Meldung ist nicht dabei?

Lies die ganze Meldung in der Konsole oder in logs/latest.log, auch die Zeilen davor. Der Name in eckigen Klammern am Zeilenanfang, etwa [DiscordSRV], nennt meist das Plugin. Fehlt er, hilft der Stacktrace: In den eingerückten Zeilen mit at … stehen Paket- und Ordnernamen, die auf das Plugin oder den Mod zeigen. Welche Schlüssel, Tokens oder Ports ein Plugin braucht, erklärt seine Projektseite. Lege vor Änderungen an der Konfiguration eine Sicherung an. Kommst du nicht weiter, öffne ein Ticket und nenne die Uhrzeit der Meldung.